Geschichte

Die Katholische Sozialstation wurde am 1. Januar 1979 durch die Katholische Gesamtkirchengemeinde Wernau gegründet. Die bisher geleistete ambulante pflegerische Versorgung in der Kirchengemeinde sollte professionalisiert werden. Zum Zeitpunkt der Gründung bestand das Team der Sozialstation aus drei Ordensschwestern, die die pflegerische Versorgung übernahmen. Bis heute hat sich die Mitarbeiterzahl auf über 25 erhöht.

Im Jahr 1991 wurde zudem die organisierte Nachbarschaftshilfe ins Leben gerufen, um auch in Bedürfnislagen, die nicht direkt die ambulante Pflege betreffen, Hilfe zu leisten. Die Nachbarschaftshilfe startete mit zehn ehrenamtlichen Mitarbeitern und existiert mittlerweile über 25 Jahre. Heute umfasst das Team über 50 Nachbarschaftshelfer.

Diese Menschen setzen sich Tag für Tag für den Wunsch ein, ein Leben in den eigenen vier Wänden so lange und gut wie möglich zu verbringen.

Seit dem 1. Dezember 2014 hat die Katholische Sozialstation Wernau ihren Sitz in der Kirchheimer Straße 20, direkt angeschlossen an das Seniorenzentrum St. Lukas.
Bis zum 30. Juni 2015 war die Katholische Gesamtkirchengemeinde Wernau alleinige Trägerin der Sozialstation und der organisierten Nachbarschaftshilfe. Doch mit den Jahren zeigte sich, dass die Aufgabe sich künftigen Bedürfnissen und Ansprüchen an die ambulante Pflege mit fachlichem Know How und umfassenden Dienstleistungen zu stellen, weiterer Unterstützung bedarf. So wurde beispielsweise in den letzten Jahren die Betreuung dementiell erkrankter Menschen zu Hause eine immer bedeutendere Aufgabe im Engagement der Nachbarschaftshelfer.
So tat sich die Katholische Gesamtkirchengemeinde mit der Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung zusammen. Diese betreibt, als katholische Stiftung innerhalb des Dachverbandes der Caritas, das Seniorenzentrum St. Lukas in Wernau.
Zum 1. Juli 2015 wurde die Sozialstation Wernau in eine gemeinnützige GmbH überführt mit den zwei gleichberechtigten Gesellschaftern, der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Wernau und der Keppler-Stiftung. Die Katholische Sozialstation ist und bleibt somit in Wernau verwurzelt und möchte dieser Beheimatung treu bleiben. Sie möchte für die Wernauer Bürger da sein und mit Ihnen das Leben am Ort gestalten.

Vor diesem Hintergrund der Beheimatung und des mitten-im-Alltag-Seins wurde die Katholische Sozialstation Kirchheim gegründet, die ihren Stützpunkt im Quartierstreff wirRauner, im Herzen dieses lebendigen Kirchheimer Viertels hat. Sie möchte, wie schon die Sozialstation in Wernau, für die Menschen vor Ort da sein. Dies umfasst das Einzugsgebiet des Seniorenzentrums St. Hedwig in Kirchheim, welches ebenfalls in Trägerschaft der Keppler-Stiftung ist.

Unser Wunsch ist und bleibt:
Die Menschen durch Tradition und Zukunftsorientierung, fachliches Know How und menschliche Wärme in ihrem Alltag zu unterstützen, sodass ein gutes Leben in den eigenen vier Wänden, so lange es geht, möglich bleibt.
Deshalb umfassen unsere Leistungen, neben der pflegerischen Betreuung durch die Sozialstation, die Hilfe im Haushalt, sowie Hilfe beim Einkaufen oder durch Betreuung von dementiell Erkrankten.

Neu hinzukommt im Juli 2017 „s’Busle – Wernauer Seniorenbus“. Diese Form des Anruf-Bürgerbusses soll die Eigenständigkeit und Selbstbestimmtheit im Alltag unterstützen. So können Senioren ab 60 (auch mit Gehilfen und Rollatoren) hier auf Spendenbasis bei Touren zu Einzelhändlern, Supermärkten und Institutionen in Wernau mitfahren. Sicher, bequem und mobil.

S´Busle wird zukünftig Teil unseres neuen Angebots "Vera - Vernetzt und Aktiv" sein, das zum 01.01.2018 startete und von der Deutschen Fernsehlotterie für 3 Jahre mit finanziert wird.
VERA soll Senioren in Wernau vernetzen, digitale und soziale Teilhabe ermöglichen und ein Angebot für Senioren von Senioren schaffen – Ziele sind Gemeinschaft, Kommunikation und Sicherheit zu stärken nach dem Motto „Gut alt werden in Wernau“.